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    4 Fragen an Ruth Kitz

Samstags morgens treffe ich mich mit meinen Freundinnen im alteingesessenen Café Müller-Langhardt. Die Kellnerinnen kennen uns hier seit Jahren, das ist sehr familiär. Wir sind dort gern, weil es so persönlich ist. Dann lassen wir uns gern in der Fußgängerzone treiben.


top: Wo in Bonn schaltest du am liebsten das Handy aus und genießt einfach nur den Moment – und warum?

Kitz: Samstags morgens treffe ich mich mit meinen Freundinnen im alteingesessenen Café Müller-Langhardt. Die Kellnerinnen kennen uns hier seit Jahren, das ist sehr familiär. Wir sind dort gern, weil es so persönlich ist. Dann lassen wir uns gern in der Fußgängerzone treiben.

top: Was hat Bonn, das Köln, Berlin oder München schmerzlich vermissen lassen?

■ Kitz: Bonn hat für mich etwas Beruhigendes. Ich habe hier mit 16 eine Ausbildung gemacht, hier habe ich in den Ministerien gearbeitet. Der Botanische Garten, das Poppelsdorfer Schloss, wunderbar. Es wirkt einfach tatsächlich beruhigend auf mich. Obwohl sich die Stadt verändert, das Herz der Stadt schlägt für mich immer noch in seinem ruhigen stetigen Puls.

top: Welchen Satz würdest du auf eine Postkarte schreiben, um Sehnsucht nach Bonn zu wecken?

Kitz: Bonn. Bleibt im Herzen.

top: Wenn du eine Zeitkapsel für das Bonn von 2040 packen könntest: Was sollte sich darin zum Besseren verändert haben?

Kitz: Dass wieder mehr Leben in die Stadt kommt. Ich würde Bonn die Erfüllung von Projekten in die Kapsel tun, die bereits ihren Anfang genommen haben. Da ist vieles auf dem richtigen Weg. Der Umbau der Friedrichstraße ist ein gutes Beispiel dafür. Dementsprechend würde ich ihm auch eine Prise mehr Flair in die Kapsel tun.

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Tanja Wehrmeister
Privat

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