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    Betriebskosten einsparen

Modernes Haus mit Solarpaneelen und Klimaanlage, eingebettet in einen üppigen Garten bei Sonnenuntergang. Das architektonische Design vereint Technologie, Natur und nachhaltiges Wohnen mit sauberer, erneuerbarer Energie.

Viele Hausbesitzer zögern beim Umstieg auf Wärmepumpe und Photovoltaik (PV) – zu groß sind Unsicherheiten und Vorurteile. Stefan Gerwing räumt mit Mythen auf und erklärt, wie sich Effizienz, Komfort und Zukunftssicherheit clever verbinden lassen.


„In den letzten Jahren wurde politisch und medial viel Unsicherheit geschürt“, berichtet Stefan Gerwing. „Viele Eigentümer wissen nicht, ob sie bei Gas oder Öl bleiben oder auf Wärmepumpe umstellen sollen – und befürchten, am Ende in eine Kostenfalle zu tappen.“ Besonders hartnäckig hält sich der Glaube, dass Wärmepumpen nur für Neubauten oder Häuser mit Fußbodenheizung geeignet seien. Auch die Sorge, dass die Investition sich nicht rechnet oder die Technik zu kompliziert ist, bremst viele aus. Dabei sind die meisten Vorbehalte längst überholt.

Perfektes Zusammenspiel

Doch wie funktioniert das Zusammenspiel von Wärmepumpe und Photovoltaik eigentlich? „Wenn von Wärmepumpen die Rede ist, meinen wir in 95 Prozent der Fälle sogenannte Luft/Wasser-Wärmepumpen“, erklärt Gerwing. „Sie entziehen der Außenluft Wärme und bringen sie ins Haus – das ist die klassische Variante, die man heute fast überall sieht.“ Daneben gibt es Sole/Wasser-Wärmepumpen, die die Tiefenwärme in der Erde nutzen, und Wasser/Wasser-Wärmepumpen, die dem Grundwasser die Wärme entziehen. Beide benötigen aufwändige Bohrungen. Zudem gibt es Luft-Luft-Wärmepumpen, die Häuser rein über die Luft beheizen. Eine PV-Anlage auf dem Dach liefert dazu den passenden Strom. „Der Verbraucher braucht keine Insellösung, sondern ein System, bei dem alle Komponenten miteinander kommunizieren“, erklärt Gerwing. Über ein intelligentes Energiemanagementsystem (EMS) wird der selbst erzeugte Solarstrom optimal genutzt: Erst wird das Haus versorgt, dann die Wärmepumpe, und wenn noch Strom übrig ist, lädt die Wallbox das E-Auto oder die Batterie speichert den Überschuss für sonnenarme Zeiten. So entsteht ein effizientes Zusammenspiel, das die Betriebskosten spürbar senkt und den Eigenverbrauch maximiert.

Ist mein Haus zu alt?

Gerade Besitzer älterer Häuser sind oft unsicher. „Viele glauben, eine Wärmepumpe funktioniert nur mit Fußbodenheizung – das stimmt so nicht“, betont Gerwing. „Entscheidend ist, dass die Heizkörper groß genug sind, um das Haus mit einer Vorlauftemperatur von maximal 55 Grad zu beheizen.“ Ansonsten reicht schon der Austausch einzelner Heizkörper in viel genutzten Räumen. „Wir prüfen das für jedes Haus mit einer Heizlastberechnung und geben eine klare Empfehlung, was nötig ist – und was nicht“, so Gerwing. Auch eine Fassadendämmung ist kein Muss. Ein weiterer Pluspunkt: Die Investition in Wärmepumpe und Photovoltaik steigert den Immobilienwert und wird aktuell großzügig gefördert. „Je nach Ausgangslage sind bis zu 70 Prozent Förderung möglich“, erklärt der Experte. „In der Praxis liegen die Zuschüsse meist bei rund 55 Prozent.“ Auch für PV-Anlagen gibt es attraktive Konditionen, etwa durch den Wegfall der Mehrwertsteuer. Dennoch gilt: Am meisten spart, wer den selbst erzeugten Strom direkt nutzt – etwa für die Wärmepumpe, das E-Auto oder den Batteriespeicher. So rechnet sich die Investition oft schneller als gedacht – und steigert nicht zuletzt den Wert der eigenen Immobilie.

Alles aus einer Hand

Viele Hausbesitzer schrecken dennoch vor der Umsetzung zurück, weil sie mit der Koordination der verschiedenen Handwerker überfordert sind. Daher wählt man am besten einen Dienstleister, der sich um alles kümmert. „Wir koordinieren alle nötigen Gewerke – vom Dachdecker und Elektriker über den Heizungsinstallateur bis zum Gartenbauer für das Fundament“, erläutert Gerwing. Die eigentliche Installation von Wärmepumpe und PV-Anlage dauert meist nur anderthalb bis zwei Wochen. Moderne Systeme sind leiser als man denkt und zudem wartungsarm. Über Fernwartung und jährliche Checks bleibt die Anlage effizient und zuverlässig – und falls doch einmal eine Störung auftritt, wird sie vom Gerwing-Team erkannt und behoben. „Wir können die PV-Anlage so einrichten, dass man sogar bei einem kompletten Stromausfall den Strom, der von der PV-Anlage kommt und der in der Batterie gespeichert ist, weiter nutzen kann“, so der Fachmann. Wer sich für die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik entscheidet, investiert nicht nur in niedrige Betriebskosten, sondern auch in Zukunftssicherheit, Klimaschutz und ein Stück Unabhängigkeit. „Dank dieser modernen Haustechnik ist man die nächsten 15 bis 20 Jahre gut aufgestellt“, so Stefan Gerwing, „ohne Technikprofi sein zu müssen.“ Und mit dem richtigen Partner an der Seite wird der Umstieg einfach. MS

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Martina Sondermann
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