Fragen an Rico Fenoglio Geschäftsführer der wanted GmbH (Veranstalter der AfterJobParty in Bonn und Köln)
top: Wo in Bonn schalten Sie am liebsten das Handy aus und genießen einfach nur den Moment – und warum?
Fenoglio: Bei mir zuhause in Poppelsdorf, wenn ich mit der Familie oder Freunden zusammen bin. Mein Handy ist in der Hauptsache ein Arbeitsgerät, was ich in der Freizeit möglichst wenig nutze.
top: Was hat Bonn, das Köln, Berlin oder München schmerzlich vermissen lassen?
Fenoglio: Die AfterJobParty gibt es ja auch in Köln … genauso wie die rheinische Lebensfreude. Berlin oder München fehlt das sicherlich, für alle drei gilt, wie für den Rest der Welt: Wirklich zu Hause fühlt man sich nur an einem Ort und das ist bei mir Bonn.
top: Welchen Satz würden Sie auf eine Postkarte schreiben, um Sehnsucht nach Bonn zu wecken?
Fenoglio: Komm nach Bonn, ich bin schon hier.
top: Wenn Sie eine Zeitkapsel für das Bonn von 2040 packen könnten: Was sollte sich darin zum Besseren verändert haben?
Fenoglio: Puh … da gibt es sicherlich vieles. Ein attraktives Rheinufer, eine attraktivere Innenstadt, die bei einem einladenden Bahnhof beginnt, ohne die „Szene“, die Förderung von Popkultur und Partyszene neben der Klassik, bessere Sportstätten und insgesamt eine sinnvollere Umverteilung von Geldern. Einen Fokus auf die Unternehmen und Organisationen, die diese Stadt prägen, wie zum Beispiel Verpoorten und Haribo, die Telekom und Post sowie die Universität und die UNO. Unsere Brust könnte ruhig etwas breiter sein.
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