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    Mehr Mäuse, mehr Maus

Wenn das Haus der Springmaus feiert, feiert Bonn mit. 2025 blickt das legendäre Bonner Kleinkunsttheater auf stolze 40 Jahre zurück – vier Jahrzehnte voller Lachen, Nachdenken, großer Emotionen und unvergesslicher Abende. Was viele Besucher vielleicht nicht wissen: Hinter den Kulissen steht eine Gemeinschaft, die seit Jahren mit Herzblut dazu beiträgt, dass dieser besondere Ort lebendig bleibt – der Förderverein Haus der Springmaus e.V.


„Viele sehen das Haus der Springmaus als Bühne – wir sehen sie auch als zu Hause für Kultur in Bonn“, sagt Thomas Zimmermann, 1. Vorsitzender des Fördervereins. In zwei Jahren feiert auch der Förderverein selbst ein rundes Jubiläum. Ein schöner Anlass, um innezuhalten und zu zeigen, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für die Kultur unserer Stadt ist. Denn genau darin liegt die Aufgabe des Vereins: Kultur zu ermöglichen, zu beleben und nachhaltig zu sichern.

Durch die Mitgliedschaften im Förderverein erhält das Haus der Springmaus finanzielle Unterstützung, die für einen funktionierenden Theaterbetrieb unverzichtbar ist. Ob notwendige Renovierungen, moderne Technik, neues Equipment oder klassischer Theaterbedarf – vieles wäre ohne diese Hilfe nicht möglich. „Manchmal geht es um große Maßnahmen, manchmal um ganz pragmatische Dinge – aber am Ende geht es immer darum, dass der Spielbetrieb verlässlich laufen kann“, so Zimmermann.

Darüber hinaus engagiert sich der Förderverein gezielt für junge Künstlerinnen und Künstler sowie für soziale Projekte. Ein aktuelles Beispiel ist das Theaterprojekt 2025 in Zusammenarbeit mit der Caritas, das sich sensibel und eindrucksvoll mit dem Thema Alkoholsucht auseinandersetzt. „Gerade solche Projekte zeigen, was Kultur kann: Menschen erreichen, Themen öffnen und Gespräche anstoßen“, ergänzt Maike Reinhardt, 2. Vorsitzende des Fördervereins.

Auch für die Mitglieder selbst bringt das Engagement Vorteile mit sich. Fördervereinsmitglieder genießen einen exklusiven Service: Plätze können vorab reserviert werden – ein echtes Privileg in einem Haus mit freier Platzwahl. „Wer in Bonn schon mal bei freier Platzwahl zu spät dran war, weiß: Das ist Gold wert“, sagt Reinhardt mit einem Augenzwinkern.

Das Haus der Springmaus ist weit über Bonn hinaus bekannt – gestartet unter anderem mit Bill Mockridge und dem neuen Konzept eines Improvisationstheaters und nicht zuletzt als Talentschmiede der deutschen Comedy- und Kabarettszene. Viele der heute großen Namen haben hier ihre ersten Schritte auf die Bühne gemacht. Künstler wie Dieter Nuhr, Urban Priol, Mirja Boes, Carmela de Feo oder der unvergessene Dirk Bach standen früh auf den Brettern der Springmaus, ebenso wie weitere bekannte Größen, die heute Hallen füllen und Fernsehformate prägen. „Genau das lieben wir an der Springmaus: Hier darf Neues entstehen – und manchmal fängt eine große Karriere ganz klein an“, sagt Zimmermann.

Dass das Haus der Springmaus seit 40 Jahren ein Ort für neue Ideen, junge Talente und kulturellen Austausch ist, ist auch dem Engagement des Fördervereins zu verdanken. Eine Gemeinschaft, die zeigt, was möglich ist, wenn Menschen Kultur nicht nur genießen, sondern aktiv mittragen. „Am Ende ist der Förderverein eine Einladung: Wer Kultur liebt, kann hier ganz konkret helfen, sie zu erhalten“, so Reinhardt.

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Tanja Wehrmeister
Springmaus

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